Presse

Elke Dreier, Jasmine Dürr, Susi Gelb, Jonas Glotz, Melanie Kahlke, Jessica Kallage-Götze, Ruth Kretzmann, Dana Lürken, Nele Müller, Aiko Okamoto, Katharina Pabst, Kathrin Partelli, Constanze Penninger, Janina Roider, Maximilian Schmölz, Asta von Unger

Ausstellung vom 24. April – 30. April 2009
Vernissage am 23. April 2009 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten Mo-So, 14-19 Uhr

Ein klassenübergreifendes Projekt der AdBK München. Zu sehen sind Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen, wie Malerei, Video, Performance und Installation.

Sentimentalitätsseminar: „das wärs gewesen“
Im Wintersemester 2008 wurde die Gastprofessor an der Akademie der Bildenden Künste München wiedereingeführt. Dafür wurde der Berliner Künstler Via Lewandowsky berufen.
Das von ihm geleitete Seminar läuft unter dem Thema „Sentimentalität“. Dabei geht es einerseits um eine Begriffsklärung mit den Strategien, die für die Erarbeitung eines thematischen Ausstellungsprojektes notwendig sind. Andererseits soll eine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der eigenen künstlerischen Arbeit stattfinden und in einem gemeinsamen Projekt Wirkung und Wahrnehmung von Sentimentalität im öffentlichen Raum untersuchen. Dafür hat sich die AkademieGalerie in der U-Bahn-Station Universität als Ausgangspunkt angeboten.
So wird es Arbeiten geben, die sich mit Fragen auseinandersetzen wie zum Beispiel: Welche Bedeutung hat Sentimentalität in der heutigen Gesellschaft? Ist Sentimentalität ein politisches Instrument geworden? Kann kann man Sentimentalität missbrauchen? Kann man sich dem Zustand der Sentimentalität entziehen? Ab wann wird Kunst sentimental?

Einige Künstler verlassen den Galerieraum, suchen ihr Publikum außerhalb des definierten Kunstraumes und setzen ihre Arbeiten den Alltagsbedingungen einer U-Bahn-Station aus. So werden auch hier unterschiedliche Wahrnehmungsbedingungen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen, einige Beiträge werden somit erst während der kurzen Ausstellungsdauer von einer Woche entstehen. Die damit zwangsläufige Auseinandersetzung mit dem Thema U-Bahn kehrt dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder zum Ausgangspunkt, dem Kunstraum, zurück.

Alle Ergebnisse werden nach der Ausstellung in einem Katalog dokumentiert und mit weiteren Materialien, die im Laufe des Seminars gesammelt wurden, als Reader zusammengefasst.

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